Nach einer schwierigen Zeit, in der auch wir den Gürtel enger geschnallt haben, gibt es jetzt wieder Möglichkeiten zu investieren. Und bevor wir das tun, müssen wir uns natürlich die Wünsche ansehen. Nun, davon gab es reichlich! Ganz allmählich nehmen die Veränderungen Gestalt an. Wir nehmen dich gerne mit durch unsere Investitionen der letzten Zeit.
First things first: das Gewächshaus
Im Juli haben wir das Dach der Topfscheune erneuert. Dieses war noch mit Asbestplatten versehen, es war also eine ziemliche Aktion mit Männern in weißen Anzügen und einem großen Kran. Die Dachplatten wurden entfernt und anschließend wurden wieder neue Platten montiert.
Außerdem ist das gesamte Gewächshaus nun mit Insektengaze versehen. Damit können wir den Einsatz unserer, im Allgemeinen biologischen, Pflanzenschutzmittel einschränken. Insekten von außen können nicht mehr ins Gewächshaus, die Gaze sorgt für eine optimale Belüftung und schützt die Kultur davor, dass Regen eindringt. Die Gaze schützt unsere Pflanzen auch vor Staub, Unkrautsamen, Zweigen und Belästigung durch Vögel. Die Weiße Fliege, Motten und Läuse bleiben nun vor der Tür, oder besser gesagt… Vor dem Fenster! 😉
Besonders in der Aufzuchtphase brauchen wir durch die neue Insektengaze weniger Bekämpfung. Außerdem sorgt sie dafür, dass größere Schwärme von Thripsen und Spinnmilben abgehalten werden. Momentan sind wir intensiv damit beschäftigt, die noch vorhandenen Insekten zu bekämpfen, aber langfristig wird uns die Gaze einen erheblichen Vorteil bringen! Unsere Kulturen werden sauberer und stärker.
Ein neuer Boden und eine neue Scheune
Vor 11 Jahren wurde unser Betrieb an der Rückseite erweitert. Dafür musste ein Graben verlegt werden. An der Stelle im Gewächshaus, wo der Graben lag, war der Betonboden abgesackt. Ein genaues Bewässern der Pflanzen war nicht mehr möglich. Die mittleren Pflanzen im Beet bekamen zu viel Wasser, während die äußeren Pflanzen austrockneten. Ein externes Unternehmen war ein paar Tage damit beschäftigt, den Betonboden anzuheben und wieder waagerecht zu bekommen. Es wurde Schaumbeton (Flüssigbeton) unter den Betonboden gespritzt und auf diese Weise wurde der Betonboden wieder waagerecht gemacht. Ein besonders beeindruckendes Stück Arbeit!!
Diese Woche haben wir auch die Arbeiten an der Scheune abgeschlossen. Das Auslieferungsteam wollte gerne mehr Platz, um die Ware für den Transport bereitzustellen. Mit mehr Platz können sie nämlich effizienter arbeiten und müssen eine Ladung nicht mehrmals in die Hände nehmen. All dies sorgt dafür, dass die Pflanzen wieder rechtzeitig beim Exporteur in der Box stehen! Obwohl nicht viel Platz vorhanden war, konnten wir dennoch 35 m2 hinzufügen.
Nach all diesen Neuerungen und Anpassungen bleiben natürlich noch Wünsche offen! In einem Teil des Gartens ist es bereits möglich, aber aus Sicht des Anbaus besteht der Wunsch, auch im anderen Teil des Gartens die Biologie über die Wasserleitung zufügen zu können. Das sorgt für eine präzise Abgabe, was der Qualität natürlich zugutekommt. Alles in allem kann man wohl schließen, dass wir nicht stillstehen. Wir freuen uns auf die Zukunft!



